Vierpunktlager von Franke.
Ein Prinzip macht Schule.
Mit der Erfindung des Wälzlagers hat Erich Franke den Grundstein für die erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens gelegt.
| 1934 |
Erfindung des Drahtwälzlagers durch Erich Franke |
Auf der Suche nach einer besonders raumsparenden Lagerung für ein optisches Gerät der Firma Zeiss entsteht die Idee für einen neuen Lagertyp: das Drahtwälzlager. In der Patentschrift vom 03.03.1934 heißt es: „Kugellager, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugellaufbahnen der Kugeln aus vier offenen Ringen aus Stahldraht bestehen, welche unmittelbar in Eindrehungen der beiden durch das Lager aufeinander gestützten Körper eingebettet sind.“ |
| 1949 |
Eintrag der Firma Franke & Heydrich GmbH ins Handelsregister der Stadt Heidenheim |
| Erich Franke macht sich als Konstrukteur selbständig. Ein Prospekt der Drahtwälzlager entsteht, erste Kunden können gewonnen werden. Die Fertigung der Laufringe erfolgt in Heimarbeit. Auf der Frankfurter Frühjahrsmesse 1950 werden Franke Drahtwälzlager erstmals einem breiten Publikum vorgestellt. |
| 1956 |
Lizenzvertrag zwischen Franke und Rothe Erde |
| Die Firma Rothe Erde wird auf Franke aufmerksam. Ein Lizenzvertrag regelt die Herstellung von Drahtwälzlagern großer Durchmesser bei Rothe Erde. Franke nutzt das weltweite Vertriebsnetz des großen Partners, um den Bekanntheitsgrades des Drahtwälzlagers zu steigern. Im selben Jahr wird ein neues Firmengebäude mit großzügigen Fertigungsräumen in Aalen bezogen. Nach und nach entstehen Produktionsmaschinen aus eigener Konstruktion. |
| 1965 |
Egon Franke übernimmt die Geschäftsführung |
| Erich Franke stirbt nach kurzer Krankheit. Nach dem Tod unseres Firmengründers übernimmt dessen Sohn Egon Franke, der 1959 in die Firma eingetreten war, die Leitung des Unternehmens. Die Zusammenarbeit mit Rothe Erde wird intensiviert. Erste Hersteller von Rundstrickmaschinen setzen Franke Lager ein und begründen die Vormachtstellung der Franke-Technik in diesem Sektor. |
| 1974 |
Franke wird 25 Jahre alt |
| Die Produktionshallen werden ein weiteres Mal vergrößert, der 75. Mitarbeiter wird eingestellt, die Entwicklungsarbeit vorangetrieben. Das Prinzip der Drahtwälzlager soll auch im Bereich der Linearsysteme Einzug halten. |
| 1977 |
Franke wächst weiter |
| Die Fertigungskapazität wird um das Werk II erweitert. Franke Linearführungen und Positioniersysteme sind mittlerweile im Markt etabliert. Insbesondere Präzisionsbauteile für Spektrometer machen Franke in Institutskreisen weltweit bekannt. |
| 1981 |
Wechsel in der Geschäftsführung |
| Egon Franke zieht sich aus der aktiven Geschäftsführung zurück. Gerhard Groz und Michael Helbig übernehmen die Leitung des Unternehmens. Neue Vertretungen verstärken die Vertriebsmannschaft, EDV-Anlagen unterstützen die Mitarbeiter in Verwaltung und Produktion bei der Abwicklung der Kundenaufträge. |
| 1990 |
Das Franke Flüsterlager startet seinen Siegeszug |
| Die konsequente Weiterentwicklung des Drahtwälzlagers führt Anfang der 1990er Jahre zur Entstehung des Flüsterlagers®, das als besonders leises und präzises Hauptlager von Computertomographen aufhorchen lässt. Ein inzwischen immer wieder modernisierter Maschinenpark mit CNC-gesteuerten Maschinen ermöglicht es, die geforderte Qualität in der Medizintechnik dauerhaft und prozesssicher zu garantieren. Viele tausend Computertomographen weltweit sind inzwischen mit Franke Flüsterlagern® bestückt. |
| 1992 |
Die Aluminium-Rollenführung kommt auf den Markt |
| Auch im Bereich der Linearsysteme werden aus Ideen neue Produkte. Die Aluminium-Rollenführung vereint Leichtbau, hohe Verfahrgeschwindigkeit und einen besonders leisen Lauf in bisher nicht gekannter Weise. Im Laufe der Jahre entstehen zahlreiche Varianten und Adaptionen an besondere Anwendungsfälle. |
| 1995 |
Zertifizierte Qualität |
| Mehr und mehr Serienkunden können für Franke gewonnen werden. Zertifizierungen nach DIN ISO 9001 und 14001 gewährleisten dauerhafte Qualität. Mittlerweile ist die Franke-Familie auf 170 Mitarbeiter angewachsen. |
| 1999 |
Franke wird 50 Jahre alt |
| Kurz vor der Jahrtausendwende kann Franke auf 50 Jahre Wälzlagerbau zurückblicken und ist zu einer festen Größe im Kreis der Hersteller von Wälzlagern und Linearsystemen geworden. Im selben Jahr entsteht die erste Online-Präsenz unter www.franke-gmbh.de. |
| 2001 |
Franke wächst weiter |
| Das Werk III wird gebaut. Die Produktionshalle nimmt die komplette Führungsfertigung auf. Franke Linearsysteme werden nach Kundenwunsch konfektioniert und innerhalb weniger Arbeitstage ausgeliefert. |
| 2003 |
Neues Verwaltungsgebäude |
| Verwaltung und Entwicklung erhalten einen modernen Neubau als Erweiterung der bestehenden Räumlichkeiten. Der wachsende Erfolg der Firma erfordert gezielte und regelmäßige Investitionen – sowohl in Gebäude und Maschinen als auch in Mitarbeiter und deren Kompetenz. |
| 2004 |
Erweiterung um Werk IV |
| Das Werk IV vergrößert die Fertigungskapazitäten ein weiteres Mal. Dort wird fortan die Lagermontage untergebracht. Insbesondere die CT-Lagermontage erhält eine moderne Struktur. Montageinseln, Teststände und Einrichtungen zur Qualitätssicherung ergänzen sich zu einem eigenständigen Produktionsbereich. |
| 2006 |
Die neue Generation tritt an |
| Gerhard Groz und Michael Helbig übergeben die Geschäftsführung an Daniel Groz und Sascha Eberhard. Das junge Führungsteam übernimmt die Unternehmensführung in der Tradition der Firma mit klaren Zielen für die Zukunft. |
| 2008 |
Die Anforderungen wachsen - Franke wächst mit |
| Die Anforderungen an Wälzlager und Linearsysteme waren noch nie so groß wie heute. Intelligente Produkte bieten neben der reinen Mechanik zahlreiche weitere Funktionen. Konstruktion und Entwicklung bei Franke arbeiten sowohl an kundengetriebenen Projekten als auch eigenständig an der Markteinführung neuer Wälzlagerprofile, an CT-Lagern mit Motor- und Messsystemen, an Linearmotorachsen und an der Erprobung neuer Werkstoffe. |
| 2009 |
Franke wird 60 Jahre alt |
| Wieder wird gebaut bei Franke. Rechtzeitig zur 60-Jahr-Feier soll ein Kunden- und Schulungszentrum fertiggestellt werden, das sowohl für Kundentagungen als auch für interne Weiterbildungsmaßnahmen der Mitarbeiter und technische Workshops genutzt werden soll. |
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